Navigation
- Startseite
- Artikel
- Downloads
- Galerie
- Weblinks
- Suche
- Impressum
- ------------------
- Administration

Modding
- Was ist Modding?
- Ein Mod entsteht
- Tutorials
- Display FAQ

Hardware
- GA-MA770UD3
- Abit NF7 S2G
- Abit NF7 rev2
- Leadtek K7N
- Asus K7M
- Journada 680
- R.I.P.s

Photo cloud

Backstage
- Presse/Awards
- das Team
- eigene Banner
- Historie
- Kontakt

Partnerseiten



ocaholic

Website-Statistik
Besucher der letzten Woche:
161
161
151
126
110
93
17
DI MI DO FR SA SO
MO

Besuche Klicks
Heute: 17 29
Gestern: 93 407
Vorgestern: 110 971

Besucher Gesamt: 142649

Artikel Navigation
Artikel Übersicht » Ein Mod entsteht » Ein Casemod entsteht (Teil8)

Ein Casemod entsteht (Teil8)

Ein Casemod entsteht

Teil 8



So, wieder ist etwas Zeit zum Planen und Nachdenken vergangen, doch schon bald war klar, daß diesmal das Top des Cases gemoddet wird. Als Fan chinesischer Schriftzeichen war für mich schnell klar etwas besonderes daraus zu machen. Und da sowohl ich, als auch das Case, im Dezember das Licht der Welt erblickten, sollte es das Sternzeichen Schütze werden. Dieses sollte jedoch nicht einfach nur in den Deckel gesägt werden, sondern mit einem gewissen edlem Stil auf dem Top prangen. Wie dies geschah, könnt Ihr nun im achten Teil sieses Berichtes nachlesen.



Hier als erstes einmal eine Auflistung aller benötigten Werkzeuge und Materialien:
Akkubohrschrauber, Bohrer in 4 und 2 mm, Bügellaubsäge und Metallsägeblätter, Schleifpapier in Körnung von 100 bis 600, Dremel mit Metalltrennscheibe, Pendelhubstichsäge mit Metallsägeblatt, diverse kleine Feilen, Heisskleber, UHU 2K Kleber, TESA Bastelkleber (Wasserlöslich) und natürlich ein Lötkolben. Als Material wurde eine Aluplatte in der Grösse 100 x 200 x 1 mm von Conrad und ein 100 x 200 x 5 mm grosses Stück Plexi (aus Restbeständen) sowie EL-Folie von Reichelt verwendet.


Schritt 1

Als erstes wurden die chinesischen Schriftzeichen in der entsprechenden Grösse ganz normal ausgedruckt, und mit dem wasserlöslichen TESA-Kleber auf die Aluplatte geklebt. So lässt es sich später ohne Rückstände wieder entfernen, und man hat eine sehr gut fixierte Schablone, die weder verrutscht noch einreisst. In den Schriftzeichen werden an den dickste Stellen Löcher gebohrt, durch die dann die Sägeblätter der Bügelsäge gesteckt und eingespannt werden. Das Aussägen der Zeichen ist zwar extrem Zeit- und Kraftaufwendig, aber ergibt zum Schluss ein extrem sauberes Ergebnis, welches einem gelaserten nicht unähnlich ist. Nachdem alle Zeichen ausgeschnitten und die Kanten entgratet sind, wird die Papierschablone abgezogen und die Oberfläche stufenweise mit immer feinerem Schleifpapier gleichmässig geschliffen. Das Ergebnis seht Ihr auf den folgenden Bildern. Das "geschliffene" Alu passt optisch sehr gut zum mattschwarzen Tower.







Schritt 2

Nun wird passend zur Aluplatte ein gleichgrosses Stück Plexi angefertigt. Dieses lässt sich am besten und vorallem sauber mit einer Pendehubstichsäge mit niedrigster Drehzahl und geringem Schub mit einem Metallsägeblatt schneiden. So erhält man schöne gerade und saubere Schnittkanten und das Sägeblatt verklebt nicht am Plexi. Danach wird die Oberfläche des Plexis mit 100er Schleifpapier aufgehauht damit sich ein milchiger Effect einstellt. Wie das aussieht kann man unten auf den Bildern sehen. Ich habe zur Verdeutlichung das Plexi auf eine Zeitschrift gelegt. Hier kann man das erste mal sehen, wie der Mod am Ende aussehen soll.







Schritt 3

Nun wird zuerst das Top mit Klebeband abgeklebt. Dies verhindert im weiteren Verlauf, daß der Originallack verkratzt wird. Ausserdem kann man nun ohne Probleme den Ausschnitt anzeichnen. Bevor ich jedoch dazu komme, habe ich schonmal das Plexi und die fertige Aluplatte verklebt. Auch hier kam, wie schon so oft zuvor bei diesem Mod, der UHU Endfest 300 2komponentenkleber zum Einsatz. Nach anrühren des Klebers wird die Aluplatte von unten dünn damit bestrichen, so bleiben die Schriftzeichen auf dem Plexi sauber und frei. Die beiden zu verklebenden Teile müssen beim aushärten beschwert werden, der Kleber braucht ca 8-12 Stunden dazu.





Schritt 4

Nun kann das Loch, über dem die Schriftzeichen befestigt und von unten beleuchtet werden ausgeschnitten werden. Hier kann jeder so vorgehen wie es das Werkzeug hergibt. Die Ecken habe ich mit dem Dremel vorgeschnitten, die Längsseiten dann mit der Stichsäge. In den Ecken habe ich Halterungsstücke belassen, an denen dann von unten das Plexi verschraubt wird. Nach dem entgraten der Schnittkanten wird das fertige und augehärtete Plexi/Alu über dem Ausschnitt fixiert, und an den Ecken mit einem 2mm Bohrer von unten vorgebohrt. Dies bewirkt das beim eindrehen der Schrauben das Plexi nicht reisst oder bricht. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, daß man das Alu nicht mit durchbohrt. Nach dem befestigen sieht das Top gegen das Licht schonmal echt klasse aus.







Schritt 5

Jetzt kommt der einfachere und leichtere Part des Mods. Bei Reichelt wurde eine 100 x 200 mm messende EL-Folie mit dazu passendem 12V Inverter bestellt (danke an knucklehead23). Da unter dem Top schon die Leitung für die Kaltlichtkathode verläuft, wurden die 12V einfach dort mit abgezweigt. Um den Deckel abnehmbar zu machen habe ich dort eine Steckerkupplung einer Lüfterkabelverlängerung eingelötet. Das gegenstück dazu an die EL-Folie. Nun der erste Funktionstest. Auf den Bildern unten ist jeweils einmal die Folie im aus- und eigeschaltetem Zustand zu sehen. Die Leuchtfläche und Leuchtstärke sind einfach nur beeindruckend. Die Folie wird nun an den Aussenkanten mit Heisskleber von unten in den Deckel geklebt, ebenso der Inverter. Dieser gibt dann gleich seine Wärme an den Gehäusedeckel ab.









Und so sieht dann das fertige Ergebnis aus. Nach Aufsetzen des Deckels und starten des Rechners erstrahlt das Top in einem superedlen und extrem gleichmäßigen Licht. Ein weiterer Vorteil ist, daß eine derartige Ausleuchtung mit 10 LEDs einen Verbrauch von mindestens 200 mA nach sich zieht, eine EL-Folie in dieser Größe aber nur 15mA verbraucht. Die Farbe passt super zum Rest der Caseausleuchtung. Doch wozu viel reden, wenn Bilder 1000mal mehr sagen. Ich finde, der ganze Aufwand hat sich gelohnt, und das Case ist wieder eine Tick individueller geworden.




...soweit für dieses mal, und es wird weitergehn ;)



Seite:
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |