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Artikel Übersicht » Tutorials » Playstation-Displays am PC betreiben

Playstation-Displays am PC betreiben

Playstation-Displays am PC betreiben


Da es ja mittlerweile zum Volkssport geworden ist, alle möglichen Displays an den PC anzuschliessen (oder es zumindest zu versuchen) und das Thema Playstation Displays immer umfangreicher wird, möchte ich, dass dieses How2 nicht als eigenständiges betrachtet wird, sondern vielmehr als Ergänzung und Erweiterung zu bereits bestehenden Tutorials gesehen wird. Hauptsächlich möchte ich hier auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bauarten des Displays eingehen (die mit runder und eckiger Platine), und die Vor- und Nachteile der Anschlussarten beschreiben (S-Video/Composite vs VGA).


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Als erstes möchte ich hier ein paar Quellen aufführen, die sich schon mit dem Thema befasst haben, und von denen ich mein Basiswissen habe. Solltet Ihr also ein Display anschliessen wollen, solltet Ihr hier als erstes nachsehen. Da sich diese vielen Tutorials aber in Details voneinander unterscheiden, und auch meine zwei getesteten Displays abweichend angeschlossen wurden, schreibe ich hier die zusammengefassten Ergebnisse in einer Art Mini-Erweiterungs-How2.

Quellen:
  • http://www.vdr-wiki.de
  • http://starfox.ucc.asn.au
  • http://xpix.dieserver.de
  • http://www.bit-tech.net
  • http://forums.bit-tech.net
  • http://www.diyaudio.com


  • Die Unterschiede...

    ...zwischen diesen beiden Arten Displays liegen im großen und ganzen darin, dass das Display mit runder Platine sowohl an S-Video- als auch an den VGA-Ausgang einer Grafikkarte angeschlossen werden kann, das Display mit der eckigen Platine hingegen nur an S-Video/Composite. Dies liegt hauptsächlich am unterschiedlichen Aufbau der Platinen (Die runde Platine weist erheblich mehr Controllerchips auf als die einfach aufgebaute rechteckige Platine).


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    Das "eckige" Display

    Wie schon oben beschrieben lässt sich das Display mit der eckigen Platine nur am S-Video/Composite einer Grafikkarte betreiben. Ein kurzer Blick auf die Pinbezeichnungen und schon ist eigentlich jedem versierten Bastler klar wie es angeschlossen wird. Das Display benötigt lediglich + und - der Versorgungsspannung, welche bei meinem Display bei 12V liegt, sowie + und - der Videosignale wie sie am Composite (Chinchkabel) vorhanden sind. Für Besitzer einer Grafikkarte mit S-Video Ausgang gibt es im Fachhandel für ca 2€ Adapter von S-Video- auf Composite-Anschlüsse.


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    Um nun auf dem Display auch etwas auszugeben, geht ihr folgendermaßen vor.
    Öffnet die "Eigenschaften von Anzeige" und wählt den zweiten Monitor aus. Dort stellt ihr die richtige Auflösung ein (hier 800x600) und setzt den Haken bei "Windows-Desktop auf diesen Monitor erweitern".


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    Danach klickt ihr auf "Erweitert" und wählt die Registerkarte "Anzeige" aus. Hier klickt ihr dann auf das TV-Symbol um in die "Eigenschaften von TV" zu kommen und wählt dort die Einstellung "Deutschland" und "Pal-B" aus. Nun solltet ihr auf dem Display zumindest euren Desktop-Hintergrund sehen. Um weitere Sachen wie WinAmp oder ähnliches anzuzeigen müsst ihr diese Programme nur von eurem Hauptdesktop nach rechts auf das Display schieben.


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    Habt ihr das geschafft, sollte das in etwa so aussehen:


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    Abschliessend habe ich dann noch die Vorschaltplatine und alle unnötigen Verbindungen zurückgebaut, um den Anschluss zu einfach wie möglich zu halten. Im Moment sieht das Display so aus:


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    Das "runde" Display

    Dieses Display hat gegenüber dem zuerst beschriebenen den Vorteil, das man es sowohl an S-Video/Composite- als auch am VGA-Ausgang einer Grafikkarte anschließen kann. Auf den Anschluss an S-Video/Composite werde ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, da er genauso abläuft wie beim ersten Display. Vielmehr möchte ich hier den Anschluss an VGA beschreiben. Um sich die Möglichkeit beider Anschlussoptionen zu erhalten, ist es hier notwendig, die kleine Vorschaltplatine in den Anschluss mit einzubeziehen. Dies vereinfacht das ganze erheblich.

    Hier habe ich als Grundlage dieses Tutorial benutzt: http://www.bit-tech.net
    Sowohl Pinbelegung als auch Anschlussplan sind hier schon sehr gut beschrieben. Zu beachten ist, dass die Masse der Farben nicht die Masse des VGA-Kabels ist, sondern die einzelnen Farbmassen um die jeweilige Farbleitung gewickelt sind und von einer Schirmung verdeckt werden. Außerdem war es bei diesem Display notwendig, die V- und H-Sync des VGA zusammen auf Pin5 der Platine zu löten. Das sieht dann in etwa so aus:


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    Um das Display das erste mal in Betrieb zu nehmen und wie im bit-tech.net tutorial zu einer Anzeige zu bewegen, ist es notwendig, dass ihr euch einen Testrechner aufbaut, der über zwei Grafikkarten verfügt. An die eine schließt ihr einen normalen Monitor an, um die Einstellungen in Powerstrip vorzunehmen, an die andere Grafikkarte kommt das Display. Schaltet ihr nun den Rechner ein flimmert und flackert das Display aufgrund falscher Frequenzeinstellungen der Grafikkarte. Das sieht dann erstmal so aus:


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    Wie im bit-tech.net Tutorial beschrieben ladet ihr euch nun Powerstrip herunter und installiert dieses. Powerstrip wird eure beiden Grafikkarten erkennen und nun gehts ans Probieren (Einstellungen von Powerstrip und Vorgehensweise bei den Einstellungen der Takte entnehmt ihr bitte dem bit-tech.net-Tutorial). Da jedes Display anscheinend immer etwas andere Timings benötigt um eine korrekte Anzeige zu liefern, werde ich hier nicht weiter auf meine Einstellungen eingehen. Das müsst ihr dann durch langes probieren (bei mir ca 5 Stunden) selber herausfinden, aber ihr könnt ja die folgenden Screens als Anhaltspunkt nutzen. (Übrigens weichen meine Einstellungen auch von denen auf bit-tech.net ab). Ich habe das Display übrigens in 2 Auflösungen zum Laufen bekommen, einmal 640x480 und einmal 768x576. Dadurch, dass dieses Display zur richtige Wiedergabe eine Bildwiederholfrequent zwischen 21-28 Hz benötigt, flimmert und flackert es natürlich sehr stark.


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    Das sieht dann am Ende in etwa so aus:


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    Fazit

    Abschließend ist zu sagen, dass sich beide Displays ohne weiteres am PC betreiben lassen, jedes zwar auf seine eigene Art, aber mit fast gleichem Ergebnis. Wer ein schnelles und einfaches Ergebnis haben möchte wählt dazu natürlich den Anschluss an S-Video/Composite. Wer aber gern basteln möchte, oder an seiner älteren Grafikkarte kein VideoOut hat und somit auf den VGA angewiesen ist, nimmt natürlich diesen. Ich für meinen Teil werde mein Display jedenfalls weiterhin am VideoOut betreiben, da das qualitative Ergebnis des Bildes um einiges besser ist, und das Bild ausserdem durch die VGA bedingten 21-28 Hz, die das runde Display benötigt, weder flimmert noch flackert.




    HAPPY MODDING.... dEEpNIGht